Aktuelles

Wir freuen uns:
im Januar 2012 wurde unser Betrieb (die Weinstube, das Weingut und die Ferienwohnung) als "Zertifizierter Qualitätsbetrieb der Regionalinitiative MOSEL" anerkannt.
Diese Zertifizierung gibt Ihnen die Sicherheit, daß wir sowohl bei den Weinen, dem Essen, bei der Betreuung als auch beim Ambiente höchste Servicequalität bieten. Nähere Informationen zu dieser Initiative finden Sie unter www.moselweinkulturland.de/Qualitaetsbetrieb
Unser Ziel als Familie von Nell ist es, diesen hohen Standard beizubehalten und "unsere Augen und Ohren offenzuhalten", um evtl. noch besser zu werden! Sie können uns dabei helfen, indem Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen über das Feedback-Gästebuch mitteilen. Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!

Sie können uns sogar auf dem Gelände der Burg Ehrenbreitstein in
Koblenz finden! Zwar nicht persönlich, aber ein sehr nettes Bild.
Auf der Festung Ehrenbreitstein ist innerhalb der Ausstellung
"Kulturerbe - Schätze des Landes Rheinland-Pfalz" eine Bilderstele
mit diesem Bild ausgestellt. Es zeigt Georg Fritz von Nell mit dem
berühmten "Treverermännchen".
(Ich darf gestehen: Es hat mir sichtlich Spaß gemacht, meinen
Mann "nasszumachen".)
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Ein funktionierendes und harmonisches Familienleben ist Voraussetzung für beruflichen Erfolg. Das gilt besonders für einen Familienbetrieb wie das Weingut Georg Fritz von Nell.
Winzermeister Georg Fritz von Nell führt das Weingut mit großer Tradition. Denn bereits seit mehr als 200 Jahren ist seine Familie eng mit dem Weinbau verbunden. Gemeinsam mit Ehefrau Evi, den Söhnen Georg Fritz (geboren 1997), Gregor Felix (geboren 1999) und Mutter Hildegard von Nell führt er die erfolgreiche Geschichte weiter.
„Mein Vater Georg Fritz von Nell ist leider am 20. Januar 2010 verstorben“, bedauert Fritz von Nell. Denn neben der Trauer über den persönlichen Verlust bedeutet dies auch, dass einige Arbeitsbereiche mehr erledigt werden müssen, in denen der Seniorchef noch geholfen hatte.
„Alles, was mit dem Ausbau des Weines zu tun hat, ist mein Bereich“, schildert von Nell die Aufgabenverteilung im Familienbetrieb. „Leider gehört dazu auch viel Büroarbeit, denn alles, was im Weinberg und im Keller gemacht wird, muss dokumentiert werden. Außerdem bin ich natürlich für Weinproben zuständig, die mir sehr viel Freude bereiten.“
Ehefrau Evi kümmert sich um Terminvereinbarungen und Bestätigungen. Auch die Kundenbetreuung hat sie übernommen. „Außerdem ist die Küche unserer Weinstube mein Bereich“, erläutert sie. „Und wenn möglich bin ich auch am liebsten bei unseren Gästen in der Weinstube.“
Eine wichtige Rolle im Betrieb nimmt auch Senior-Chefin Hildegard von Nell ein: „Sie sorgt von Frühling bis Spätherbst für ein schönes Ambiente im Garten und im Innenhof, so dass unsere Gäste sich immer sehr wohl bei uns fühlen.“
Trotz der intensiven Mitarbeit aller Familienmitglieder wird es manchmal in der täglichen Arbeit eng. Fritz von Nell: „Es freut mich deshalb sehr, dass sowohl meine Geschwister als auch die Familie meiner Frau im Bedarfsfall immer für uns da sind und uns unterstützen.“
Zum erweiterten Familienkreis gehört inzwischen auch Richard Senftleben, ein begeisterter Weinfachmann, der bei Weinproben mit einem riesigen Wissen aufwartet, das er gerne an die Gäste weitergibt.
Auch Heinz-Peter van Volxem, der Lehrmeister von Fritz von Nell, gibt jetzt im "Rentendasein" gerne bei Weinproben interessante und nette Informationen rund um das Thema Wein weiter.
Tagsüber werden Sie am Telefon meistens von Anja Lüdtke begrüßt. Sie unterstützt uns bei den (leider aufwändigen) Büroarbeiten und ist eine "gute Seele" des Hauses.
Aber natürlich ist auch bei den von Nells nicht alles Beruf. Zeit für Hobbies muss sein. „Ich selbst liebe Oldtimer-Traktoren“, schwärmt Fritz von Nell. „Mein Traum wäre noch ein alter Lanz-Bulldog.“ Und Ehefrau Evi kümmert sich in der Freizeit um einen kleinen Privat-Zoo. Zwei Esel, zwei Ziegen und fünf Schafe beleben die Wiesen des Weingutes. Zwei Kaninchen und 2 Meer-schweinchen ergänzen das Ganze.
Die Söhne sind derweil so unterschiedlich veranlagt, wie es Brüder sein können. Georg ist ebenfalls ein Maschinen-Freak und fährt jede Maschine, die ihm „in die Quere“ kommt. Und das sind in dem Familienbetrieb nicht wenige. Der zwei Jahre jüngere Felix kann Maschinen derweil nur wenig abgewinnen. „Er ist unser Künstler, der alles Schöne liebt“, sagt Mutter Evi. So dekoriert er gerne, bastelt, malt und spielt Trompete. Und beiden Jungen gemein ist die Liebe zur Natur.
Bei einem großen Familienbetrieb ist es selbstverständlich, dass auch die Kinder einbezogen werden. Georg erledigt im flachen Weinberg Maschinenarbeiten. Felix hilft in der Küche oder beim Bedienen. Fritz von Nell: „Jeder unserer Söhne hat auch einen kleinen Weinberg, den sie das Jahr über selbst bewirtschaften und beim Ausbau im Keller helfen, so dass sie einen intensiven Einblick in die Arbeiten eines Winzers erhalten.“
Sein großer Wunsch ist es, dass die Kinder einmal seine Nachfolge in der Führung des Unternehmens übernehmen. Aber bis dahin ist es noch weit. Und so formuliert der Winzermeister seine Philosophie für die Gegenwart: „Mein großes Anliegen ist der Ausbau eines leckeren, typischen Moselweines. Wichtige Voraussetzung hierfür ist eine sorgfältige, naturnahe Arbeit im Weinberg. In unseren Steillagen ist hauptsächlich Handarbeit angesagt, wobei wir, wo möglich, auch Maschinen einsetzen.“
Und auch im Weinkeller, beim Ausbau der Weine, setzt Georg Fritz von Nell nicht nur auf die Erfahrung von sieben Generationen. „Durch die regelmäßige Teilnahme an Weiterbildungsmöglichkeiten kann ich die Erfahrung unseres Betriebs mit moderner Kellertechnik kombinieren, so dass meine Kunden sich immer neu am Nell’schen Wein erfreuen können.“

